Episode 23: Humor

Audio

YITE 23 - CoverEs kann nicht immer alles eitel Sonnenschein sein im Gute-Laune-Podcast Young in the 80s, manchmal müssen auch wir in die Abgründe des Menschlichen hinabsteigen. Wir sprechen über den Humor der 80er-Jahre. Otto. Didi Hallervorden. Diether Krebs. Sketchup.

Christian und Peter waten durch den Sumpf einer Zeit, in der man noch nicht „Comedy“ sagte, sondern in erster Linie: Klamauk. Sie betrachten Blondinen-, Ostfriesen- und Türkenwitze, erzählen „Alle Kinder …“, „Mama, Mama …“ und Antiwitze, aber fischen auch manche Perle hervor. Erinnert sich noch wer an Drudels …?

Viel Spaß beim Hören und Kommentieren!

Download | iTunes | RSS-Feed

45 Replies to “Episode 23: Humor”

  1. Axel

    Also ihr hättet den Musikteil ruhig ein wenig ausführlicher behandeln können. Zumindest einen habt ihr total vergessen: Frank Zander! War ja auch schon in den 70ern aktiv und macht bis heute fantastische Songs. Aber seine größten Hits kommen u.a. mit aus den 80ern (wobei seine 70er Jahre Hits wie Tu doch meine Asche in die Eieruhr oder Ich trink auf Dein Wohl, Marie nochmal hintersinniger waren)!
    Jeannie: https://www.youtube.com/watch?v=XuHPHUQt_xc
    Hier kommt Kurt: https://www.youtube.com/watch?v=BrPcg8y2-5E
    Marlene: https://www.youtube.com/watch?v=d_g_gOrVUg0

    Aber ihr habt was richtiges gesagt: Die deutsche Pop-Musik hatte in den 80ern extrem viel Humor und Witz. Das ist seit den 90ern nahezu komplett verschwunden. Der Einzige, der heute wieder ein wenig diese Tradition aufleben lässt ist Jan Böhmermann. In seiner Sendung wird ja sehr viel mit Musik gearbeitet. Witzige Songs brauchen halt Kreativität und das hat die heutige Musikindustrie nicht.

    Antwort
    • Stefan

      Das stimmt aber so nicht. Die Ärzte waren in den 90ern und 2000er Jahren mit vielen lustigen oder zumindest augenzwinkernden Songs in den Charts, von „Männer sind Schweine“ bis hin zu „Junge“.
      Dass K.I.Z. auch mit sehr viel Ironie arbeiten, hat Christian im Podcast schon erwähnt. Ein weiteres Paradebeispiel für einen „lustigen Musiker“ der vergangen Jahre wäre Alligatoah. Die Texte von dem sind im Gegensatz zu den meisten humoristischen Einlagen aus den 80ern sogar wirklich witzig.

      Antwort
  2. Axel

    Ansonsten will ich noch zwei Humoristen erwähnen, die bei uns in der DDR damals extrem einflussreich waren: Rolf Herricht und Hans-Joachim Preil. Die Beiden waren die beliebtesten Komiker der DDR und besonders die gemeinsam Sketche sind heute noch im kollektiven Gedächtnis der Bürger der Neuen Bundesländer. Was daran liegt, dass in den Sketchen sehr viel mit Sprache und Wortwitz gespielt und experimentiert wurde. Anders als viele Humorsketche der 70er und 80er kann man über Herricht und Preil auch heute noch, 40 Jahre später, hervorragend lachen. Meine beiden Lieblingssketche sind die Reisebekanntschaft und der Briefmarkensammler:
    https://www.youtube.com/watch?v=3pNTIBkWYgY
    https://www.youtube.com/watch?v=ApvZwKVSaz8

    Schaut einfach mal rein, das ist fantastisch! Schade, dass aufgrund von Herrichts Tod 1981 die Sketche der Beiden nie einem gesamtdeutschen Publikum bekannt geworden sind. Dabei gehörten ihre Arbeiten in den 60ern und 70ern wohl zu den witzigsten Comedynummern in Gesamtdeutschland.

    Antwort
    • Voigt

      Also ich bin aus den neuen Bündesländern, und kannte die zwei nicht.. könnte daran leigen, dass ich ’93 geboren bin. 😛

      Gerade mal reingeschaut, sind insgesamt schon sehr witzig, da muss ich zustimmen, aber leider wiederholt sich deren Konzept doch schon sehr stark von Sketch zu Sketch.

      Antwort
  3. Sergio

    Bei den Fernsehe-Sketchen hat ihr Harald Juhnke und Eddie Arendt vergessen (oder waren die evtl. 90er?). Jedenfalls standen meine Eltern darauf. Wohl auch wegen des Klamaukfaktors.

    Antwort
  4. schreckofant

    So dann mal der meiner Meinung nach beste Witz der Welt! Ich gebe aber zu, seeehr viele finden den nicht lustig 😉 die haben alle keine Ahnung.

    Drei Männer sind an einem einsamen See beim Angeln.
    Einer der Drei zieht tatsächlich den Fang des Jahrhunderts an Land.
    Es erscheint eine Fee und sagt: „Das war der größte Fisch in diesem Teich, für diesen Fang bekommt jeder von euch tapferen Kerlen drei Wünsche!“

    Die Fee fragt reihum die Wünsche ab.
    Der Erste: „Also ich wünsch mir, hm… eine richtig geile Frau..“
    Der Zweite: „Ja das ist ne gute Idee, aber ich wünsch mir eine noch geilere!“
    Der Dritte: „Ha! Ich wünsche, dass sich mein linker Arm immerzu im Kreis dreht“
    Die Fee schaut etwas verdutzt – aber ok – die Wünsche werden verteilt.
    Die geile Schnitte und die noch geilere tauchen auf, der Arm fängt an wie wild zu rotieren.

    Zweite Runde
    Erster: „Hm, geile Schnecke, dazu gehört so ein richtig schickes Auto!“
    Zweiter: „Oh gute Idee, aber für mich bitte ein noch schärferer Wagen“
    Dritter: „Also ich wünsch mir, dass mein rechter Arm auch immerzu Kreise macht.“
    Die Fee akzeptiert, Zack Auto da, nochn Auto da, der rechte Arm rotiert wie wild.

    Dritte und letzte Runde
    Erster: „Mädel, Karre.. Also so ein richtig schönes Haus am Meer fehlt da noch!“
    Zweiter: „Ja so ein Haus würde mir auch gefallen, aber bitte in den Bergen“
    Dritter: „Jaha! Ich wünsche mir – dass mein Kopf sich im Kreis dreht, die ganze Zeit!“
    Die Fee verteilt, der Erste verschwindet ans Meer, hopp der Zweite in die Berge, und beim Dritten fängt auch noch der Kopf an wie wild zu rotieren.

    Jahre später möchte die pflichtbewusste Fee doch mal schauen, wie ihre Wünsche so geworden sind..
    Sie besucht den Ersten: „Und, wie isses?“ „Also, die Frau ist der Wahnsinn, Karre geht ab, Haus ist optimal, alles perfekt.“ „Schön, passt ja“ sagt die Fee und geht.
    Beim Zweiten: „Na, alles Top?“ „Ja.. wow die Schnecke ist der Hammer, das Auto macht richtig Spaß und die Hütte ist auch Super“ „Gut“ findet die Fee und weg..
    Und schließlich, der Dritte:
    „Hallo, und wie bist du mit deinem Wunsch zufrieden?“
    Mit rotierenden Armen und kreisendem Kopf steht er vor ihr:
    „Also… ich glaub…. ich hab mir damals n ziemlichen Scheiß gewünscht!“

    Antwort
  5. Wuslon

    Genial – ich versuche gerade, die Leere nach durchgespieltem Uncharted 4 (übrigens überragend!) zu füllen, und dann gibt’s hier den neuen Podcast. So muss das sein 😉

    Antwort
  6. Bastian

    Bruahhh… ich weiß, ich habe euch das Thema selbst mal per Mail vorgeschlagen. Aber dabei habe ich nicht bedacht, dass ich reihenweise Türken-, Blondinen- und Antiwitze ertragen können muss. Die Geister, die ich rief 😉

    Was ich persönlich humoristisch noch stark mit den 80ern in Verbindung bringe, ist Monty Python. Klar stammen der Flying Circus und der Großteil der Filme aus den 70ern. Aber konsumiert habe ich sie eben erst in den 80ern. Es gab, glaube ich, keine Religion-Fehlstunde (und derer gab es manche), in der nicht das Leben des Bryan geguckt wurde. Und der Humor ist derart zeitlos, dass sich vieles zitateweise bis heute in meinem Freundeskreis gehalten hat. Ich besitze sogar ein „People’s Front of Judäah“ T-Shirt.

    Dann natürlich noch die Werner-Comics, Genschman und Per Anhalter durch die Galaxis (Ich habe einen Preis für Norwegen bekommen…)

    Antwort
    • Spiritogre

      Ich habe auch die ganze Zeit auf Werner gewartet. War meiner Ansicht nach so das typischste der 80er.

      Otto und Günter Willumeit fallen mir als absolute Kindheitserinnerungen ein. Fips Asmussen hingegen mochte ich nicht.

      Antwort
  7. taktiktafel

    Für mich sind die 80er vor allem eins, das Jahrzehnt des Sketches und eben nicht nur auf der Mattscheibe.
    Bis auf ganz wenige Ausnahmen waren alle „humoristischen“ TV-Sendungen Sketch-Sendungen, z.B. Sketchup (sic), Fast wia im richtigen Leben, Harald und Eddi und eben die Otto Show. Dezidiert sketch-frei war nach meiner Erinnerung nur Kabarett und Kleinkunst (z.B. Scheibenwischer), auch wohl um die Ernsthaftigkeit und den politischen Anspruch zu untermauern.
    Abseits der Mattscheibe ist in den 80er Jahren wohl keine einzige Jugendfreizeit oder ähnliches ohne einen gespielten Sketch am Bunten Abend ausgekommen. Sketche waren einfach der Inbegriff von Humor.

    Die sinnfreien Spaßlieder haben im Gegensatz zu den Sketchen leider bis heute überlebt. Derzeit tarnen sie sich als z.B. als Ballermann Hits (Zehn nackte Friseusen) und sind ab einem gewissen intellektuellem Alter und fehlenden Alkoholpegel ebensowenig wie die Polonaise Blankenese aus den 80er zu ertragen.

    Antwort
    • Tobias

      Ich wollte etwas zur Randgruppe Blondinen sagen. Ich hab´s jetzt nicht recherchiert aber ist die „Blondine“ nicht das das weibliche Gegenstück zum Mantafahrer? Wenn dadurch die Blondinen-Witze aufkamen, ist die Blondine diese ungebildete „Tussie“ aus der Unterschicht. Und da dieser Typus ja meist blondiert (+Dauerwelle ;)) ist, wäre auch erklärt, wie es zu diesem Vorurteil gegen eine Haarfarbe kommt. Es sind also nicht blonde an sich gemeint, sondern speziell „die doofe Tussie“, die im Falle „die Freundin vom Mantafahrer“ ja auch noch Frisöse ist, womit wir dann auch noch einen Berufszweig diskriminiert haben.

      Die „Türken-Witze“ sind zwar oft böse und rassistisch, erklären sich mir aber auch dadurch, dass zwei Kulturen aufeinander prallen und das irgendwie verarbeitet werden muss. Ich war auf einer multikulturellen Schule und obwohl man türkische Schulfreunde hatte, hatte man außerhalb der Schule keinen Kontakt, da es unter den Eltern keine Berührungspunkte gab und diese oft auch gar kein deutsch sprachen. Ich bin von ´76 und habe gemerkt, dass die Grenzen in den nachfolgenden Generationen immer mehr verwischten und die Türkenwitze ja mittlerweile auch kein Thema mehr sind.

      Antwort
      • BlackSun84

        Als Kind und junger Jugendlicher hab ich solche Witze sicher nicht böse gemeint, sondern eben einfach nur witzig. Genau so, wie bei meiner Schwester und mir Anfang der 90er beim gebrauchten C64 – wir waren damals rund neun und sechs (ich) Jahre alt und haben uns bei der Farbe Türkis in einem Rennspiel beömmelt (Türkenschiss, dabei hab ich mir mal halb in die Hose gemacht).

        Antwort
      • Harald

        Ein guter Witz sind mir viele Opfer wert und ich kann auch bei Randgruppenwitzen herzlich lachen. Man sollte sich dennoch darüber im Klaren sein, wie die Sprache (und damit Witze) unbewusst unser Denken prägt. Einerseits das Denken der Mitglieder der Randgruppe als selbsterfüllende Prophezeiung, andererseits das der anderen, die die Vorurteile aufnehmen und am Ende doch lieber die brünette Bewerberin einstellen. Dem Bauchgefühl nach erschien diese dann doch irgendwie geeigneter.

        Ich finde die Idee super öfter mal die Randgruppe auszutauschen. Da sieht man sehr gut wie unwichtig „die Blondine“, „der Ostfriese“ oder „der Podcaster“ für den Witz eigentlich sind.

        Antwort
  8. BlackSun84

    Yeah, Nachschub. Wie wäre es eigentlich mal mit einer Folge, vielleicht eine Spezialausgabe, darüber, wie ihr als Kinder und junge Jugendliche die Weltereignisse wahrgenommen habt? Also von Sport bis zu politischen Dingen. Ich erinnere mich noch gut daran, dass meine ersten Bilder aus Nachrichten die waren, als im Irakkrieg anno 1990 die Ölfelder brannten und bekam dabei richtig Beklemmungen. Keine Ahnung, ob das noch vor Logo war, aber gruselig waren die Bilder schon.

    Antwort
  9. Reto

    Nur ganz kurz:

    Ihr müsst euch „Die Goldbergs“ anschauen. Hammer-Serie, mit genau dem Thema, das uns hier alle interessiert.

    Auf deutsch gibt’s auch schon eine Staffeln und die Synchro finde ich ziemlich gelungen. Viel Spass dabei!

    Antwort
  10. Ngu Ngon

    Ich habe jetzt erst in den Anfang reingehört, aber gleich spontan Lust, meine ersten Gedanken loszuwerden: Man merkt richtig, wie ihr euch bei „Otto“ windet, weil er euch aus heutiger Sicht total albern vorkommt und ihr wohl das Gefühl habt, ihr fandet ihn damals nur gut, weil ihr Kinder wart. Ich glaube: Otto kommt da zu schlecht weg. Und die grundsätzlichen Dinge habt ihr auch bereits erwähnt – Otto ist ein Clown. Ein Clown ist aber nichts, wofür man sich schämen müsste, weil es vielleicht im Humorbereich wenig Größeres gibt, als als Clown die Leute zum Lachen zu bringen. Der Clown lebt von einer ganz starken Reduktion, er kommt über das Körperliche, und er ist, wenn er es gut macht, genial, weil er nicht viele Worte braucht, und uns trotzdem rührt und zum Lachen bringt. Ich glaube manchmal, wir verwechseln, so als „Bildungsbürger“ verschiedene Arten von Humor und meinen dann, nur „anspruchsvoller“ Humor sei gestattet. Dabei verläuft die Trennlinie nicht zwischen „anspruchsvoll“ und „Blödelei“, sondern sie verläuft zwischen einem Mix aus Originalität, Emotion und Tonart.

    Ganz ehrlich: Wenn ich mir heute „Comedians“ wie Barth ansehe und dagegen Otto stelle, dann war Otto ein Feuerwerk und Barth ist ein Rohrkrepierer. Oder ein Brandstifter. Otto hatte viel Albernes im Programm, ja. Aber er hatte Sprachgefühl, er hatte Musik (in mehr als einer Hinsicht), er hatte, wie ihr sagtet Präsenz. Er hat Menschen zum Lachen gebracht mit Parodien. Er hat aber, wenn man mal genau hinsieht, niemals Randgruppen lächerlich gemacht (etwas, das viele „Comedians“ heutzutage brauchen, um witzig zu sein), und er wollte auch niemandem die Welt erklären. Er wollte einfach nur Menschen zum Lachen bringen. Er hat sich über manches lustig gemacht, was man in den Achtzigern noch gar nicht wagte (wie ihr ja auch gesagt habt), aber er tat es nie mit einer politischen Attitüde. Das kann man ihm vorwerfen, aber letztlich ginge der Vorwurf ins Leere.

    Man vermischt ja auch schnell „Otto“ mit dem Menschen dahinter, und der Mensch dahinter ist, das merkt man immer wieder in Interviews, ein höchst nachdenklicher Mensch, genauso wie ein guter Clown Fähigkeiten braucht, die weit über das hinausgehen, was viele „Komiker“ so im Repertoire haben. Stellvertretend sei mal dieses ZEIT-Interview hier verlinkt:

    http://www.zeit.de/2014/31/otto-waalkes-komiker/komplettansicht

    Otto hat sicherlich viel „Füllmaterial“ produziert, aber ich bin ziemlich sicher, wenn man einen Menschen, der Otto damals nicht kannte, heute völlig unvorgenommen in eine der damaligen Aufführungen setzen würde – er würde trotzdem noch lachen. Und das ist ganz, ganz große Kunst! 🙂

    Antwort
    • Ngu Ngon

      Hm.

      Kann es sein, dass man hier seine eigenen Kommentare gar nicht editieren kann? Ich sehe jedenfalls keine Möglichkeit. Mir ist da was schiefgelaufen, das „Zitat“ sollte Text sein, und das eigentliche Zitat wurde verschluckt. Hier nochmal das Zitat aus dem verlinkten Interview.

      Ach Gott, politisch. Na, vielleicht im weitesten Sinne: Man könnte natürlich sagen, ich stabilisiere das System, weil ich durch Komik die Leute in eine Stimmung versetze, die sie unkritisch und zufrieden nach Hause gehen lässt. Man könnte aber genau umgekehrt argumentieren: Meine Show vermittle den Leuten die Ahnung einer besseren Welt. Einer herrschaftsfreien Zone, die nicht von angemaßten Autoritäten besetzt wird, wie sie sich im Fernsehen spreizen.

      Antwort
    • BlackSun84

      Allgemein vermisse ich bei den Comedians – mag die ja nicht, schaue lieber Kabarett – Talente wie die früheren Komiker, die häufig mehr konnten, als nur billige Kalauer rauszuhauen, egal ob Otto, Hallervorden, Dietrich oder Boning. Da gab es Musikeinlagen, bei letzteren geniale Zweiergespräche, das war ja um Welten besser als viel von dem modernen Mist. Vielleicht war auch deswegen Raab so erfolgreich, weil er der letzte Komiker und auch teilweise Showmaster war, auch wenn ich nie viel von ihm gehalten habe. Ein Barth hingegen kann nur sein Programm runterspulen und fertig. Gut, das trifft leider auch auf einige Kabarettisten zu, siehe Urban Priol.

      Antwort
  11. BenOculus

    Kommt ein Helium in ne Bar.
    Sagt der Bar-Keeper: „Wir bedienen keine Edelgase!“
    Helium reagiert nicht.

    Antwort
  12. Nadine

    Danke für diese wunderbare Folge. Der Gummiboot-Katzen-Witz ist seit dem mein Lieblingswitz und ich muss gerade wieder darüber lachen.
    Ganz außer Acht wurde Hape Kerkeling gelassen. Seine Hannilein-Witze sind doch große Klassiker der 80er Jahre. Bei uns in der Schule konnte jeder die Meerschweinchen Geschichte auswendig.

    Antwort
  13. Fuchsi

    Bin noch nicht durch aber wenn ihr wie oben jemand schreibt Werner vergessen habt (die Comics) ist das ein übles Versäumnis. Die Comics sind ja mal sowas von 80er „Bier ist alle, sag mal bescheid“ geht zum Barkeeper: „Bescheid“ Barkeeper: „????“. Kommt wir kratzen die Kurve (kratz kratz kratz).

    Nachtrag zu dem Blödchen-Witz mit den Chinesen und der Blondine:
    https://www.youtube.com/watch?v=OZbHYLXd0YM

    Und ein – zwei Anti-Witze. Mein Lieblingsantiwitz (den mit der Katze und dem Gummiboot kannte ich noch nicht, der hat auch was):

    Was ist der Unterschied zwischen einer Amsel? Beide Beine sind gleich lang, besonders das rechte.

    Kommt ein Mann zu Bäcker und sagt: „Ich hätte gern 99 Brötchen.“ Sagt die Bäckersfrau: „Warum nehmen Sie denn nicht hundert?“ Sagt der Mann: „Um Himmels Willen! Wer soll die alle essen?“

    Noch ein politisch unkorrekter:
    Ein „Podcaster“ und ein „Österreicher“ sitzen im Auto. Wer fährt? — Die Polizei …

    OK ich hör schon auf.

    Antwort
  14. Fred

    Eine Sache ist für mich sehr 80er:
    Die Satiresendungen mit den Gummipuppen „Spotting Image“ und der deutsche Ableger „Hurra Deutschland“ das war nicht nur albern, sondern auch politisch. Zuvor wurden Politiker nur in bierernsten Kabarettsendungen veräppelt. Der anarchistische
    Humor war damals neu.

    Antwort
    • Trantor

      Naja, das Original war zwar richtigerweise 80er (und hieß übrigens Sp“i“tting Image), aber das kannte man als Normalbürger in Deutschland höchstens vom genialen Genesis-Video zu Land of Confusion. Und „Hurra Deutschland“ lief im Spätsommer 1989, also zwar „mathematisch“ in den 80ern, das ist für mich aber eher 90er, vor allem weil die nächsten Staffeln halt dann Anfang der 90er liefen.

      Antwort
  15. BlackSun84

    So. Podcast fertig und ja, ich habe eure Casts in einem ständigen Ordner auf meinem MP3-Player und einige kamen auch schon dreimal dran 😀 .

    Antwort
  16. Sebastian

    Als Folge wieder ein sehr schöner thematischer Rundumschlag – aber so wie es vielen mit der für mich gelungenen Musical-Folge erging, fand diesmal ich das Besprochene und damit insbesondere die Einspieler fürchterlich. Deutscher Humor ist fürwahr ein Oxymoron, alle Versuche dessen eine Aneinanderreihung von Rohrkrepierern. Die Witzversuche der Komödianten von vorgestern sind zudem noch entsetzlich unvorteilhaft gealtert. Einzige Ausnahmen für mich sind Harald Schmidt und Loriot – wobei letzterer mittlerweile totgenudelt wurde, denn bei der hundertsten Wiederholung ist auch der von Bülow’sche Feinsinn nur noch nervtötend. Da haben uns die Briten und Amerikaner echt was voraus – denn da gibt es zwar auch viel Käse, aber auch einige Sachen, die 30 Jahre oder noch älter sind, über die ich mich sogar heute noch beömmeln kann.

    Antwort
  17. Andre

    Sehr schöne Folge. Bin noch nicht ganz durch, aber das bisherige war schon ziemlich cool.
    Zu den lautmalerischen Witzen fällt mir dann noch dieser herein: drei Schnecken sitzen auf der Eisenbahnschiene. Sagt die eine : Achtung, da kommt ein Zug. „Knack “ Wo? „Knack “ Da! ‚Knack“

    Antwort
  18. Gruber

    So so der Herr Schmidt ist nun also verlobt 😉 Glüchwunsch.
    Aber dazu eine Frage : Euer Intro sowie die Inhalte dieser Website sind bezogen auf Peters Nachnahmen veraltet. Wie siehts bei Christian mit dem Nachnamen aus..???

    ….stimmt das gehört hier nicht her.
    Viele Grüße
    Gruber

    Antwort
  19. Crimson

    Also ich für mein Teil schwelge was Humor angeht oft in der Vergangenheit. Ich kann 95% aller „Stand up Comedians“ nichts abgewinnen. Wenn schon jemand auf der Bühne steht und nur etwas lustiges erzählt, dann doch bitte mit Niveau, Kreativität und Köpfchen.

    Ich fand und finde es immer gut wenn verschiedene Sachen zur Pointe dazu kommen. Musik zum Beispiel. Und das können eben Otto oder Jürgen von der Lippe auf einem doch recht hohem Niveau.

    Ansonsten finde ich nicht unbedingt, dass die 80er so schlecht waren was den Humor angeht.

    Tolle Folge, wie immer!

    Antwort
  20. Annett

    Jungs, ick liebe euch! Vielen Dank für die Folge!
    Ich muss sagen, ich fand den Anfang recht schleppend, konnte mir erstmal nur 10 Minuten anhören und hab die Folge dann für knapp zwei Monate auf Eis gelegt und getrauert um die Gebrüder Schmidt, denen ihr Esprit verloren gegangen ist. Heute habe ich sie dann einfach wieder aufgegriffen und muss sagen, ihr habt mich doch noch in euren Bann gezogen. Und dann ging’s richtig ab!

    Kurz zum Inhalt: Ich bin zwar eher Kind der 90er (Jahrgang 85), aber irgendwie kannte ich die trotzdem alle und finde das, was ihr dazu erzählt, auch über die Unwitzigkeiten, sehr richtig. Ich fand speziell toll, wie umsichtig ihr mit dem Thema Blondinen- und Türkenwitze und sowas umgegangen seid. Das zeigt auch wieder mal, wie unreflektiert vieles damals noch geäußert wurde und wie das vielleicht auch mit ein Grund für die Implementierung grotesk voreingenommenen und zum Teil fremdenfeindlichen Gedankenguts sein kann. Nur so ein Gedanke.

    Jetzt mal zu euch (let’s face it, ihr könnt reden, worüber ihr wollt, ich höre mir das ja euretwegen an). Ich finde euch als Team einfach spitze. Ja, Peter, „die Leute“ schätzen deine Situationskomik und den Humor, der sich aus dem Gespräch heraus ergibt, wirklich sehr und zwar von Anfang an. Du bringst einfach frischen Wind ins Gespräch und lockerst das sehr gut auf. Man kann stets auf einen Spruch von dir zählen und es gehen eigentlich nur wenige daneben. Und deiner Lustigkeit verdanken wir ja auch das Grillenzirpen (auch wenn es Christians Idee war – ganz ganz großartig).
    Christian hingegen bringt Substanz in die Thematik und ist mehr für den trockenen Humor zuständig und für Ironie. Und er sorgt dafür, dass Peter nicht völlig außer Rand und Band gerät. Außerdem spielt ihr euch gut die Bälle zu. Des weiteren finde ich euch sehr respektvoll im gegenseitigen Umgang, was ich, die ich ebenfalls Geschwister habe, schon ganz klasse finde. Ihr macht euch nie übereinander lustig oder zieht den anderen ins Lächerliche. Auch nicht, wenn ihr angeschickert seid (Weihnachten).

    Also, weiter so, ihr seid prima! Danke für die humorige Folge (muaahahahahah).
    Annett

    Antwort
  21. Dennis

    Was ich mir in den 80ern immer viel an witzigen Filmen angesehen habe waren die Louis de Funes-Filme, vor allem die wo er als Cruchot sein Unwesen trieb. Ich mag die gesamte Film-Reihe. Natürlich auch „Louis und die ausserirdischen Kohlköpfe“, der von 1981 ist. Otto und Didi liefen bei mir auch immer viel. Bei Dieter Hallervorden fand ich immer die „Didi Show“ sehr gut. Die Klamauk-Filme mit Mike Krüger, Karl Dall, Thomas Gottschalk, Helmut Fischer, Michael Winslow, etc. mag ich bis heute. Es gehört eben auch viel Nostalgie dazu, für die heutige Jugend sind die Klamauk-Filme eher langweilig.

    Ansonsten eine super lustige Folge. Die Alle-Kinder-Witze kannte ich nur noch ganz vage. Schon zu lange her. Der Blondinen-Witz mit der Wüste kannte ich aber auch schon von früher. 🙂

    Antwort
  22. Sascha

    Mama mama ich habe keine lust die ganze Zeit im Kreis zu spazieren!!
    Halt die Schnauze sonst nagel ich dir den anderen Fuss auch noch an!!
    ———————————————————————————————–

    Mama mama ich hab keine lust auf Urlaub in Amerika!!
    Halt die Schnauze und schwimm weiter!!
    ———————————————————————————————-

    Mama mama ich hab Opa getroffen!!!
    Peter du sollst doch nicht immer im Misthaufen buddeln!!!
    ———————————————————————————————

    Was ist Schwarz und dreht sich auf der Wiese??
    Ein Maulwurf beim Hammer werfen!!
    Was ist Schwarz und hüpft auf der Wiese??
    Der gleiche Maulwurf, dem ist der Hammer auf den Fuss gefallen!!
    ——————————————————————————————–

    Jetzt ein ganz böser!!!

    Was ist schwarz und sitzt auf nen Baum??
    Ein Jäger nach nen Waldbrand!!
    Und was ist Rot und sitzt neben diesen Baum??
    Ein Rollstuhlfahrer der glüht noch!!!
    ——————————————————————————————–

    Das waren so die Witze die mir noch eingefallen sind die man in den 80er auf den
    Schulhöfen bei uns erzählt hat…

    liebe Grüße Sascha

    Antwort
  23. Black Gyver

    Also erstmal Glückwunsch für eine top Folge! Aber ich hätte da nur die Frage warum C. Schmidt der Meinung ist das Wort „Neger“ für ihn ein valdides Wort im Sprachgebrauch ist. Da das Wort aus der Kolonialzeit und somit aus der Zeit Sklaverei kommt, ist das Wort direkt als Ausdruck für Menschen steht, die minderwertiger anzusehen sind.
    Und ja ich bin einer dieser „Neger“ geboren in Deutschland und ich bin natürlich auch ein Kind der 80ziger. 1982 um genau zu sein.

    Vielen dank schon mal im Voraus und bring ruhig öfter nen neuen Cast raus! 🙂

    Antwort
  24. Ari S.

    Hallo Christian, hallo Peter,

    hoffentlich geht es Euch gut.

    Vielen Dank für den schönen und wirklich sehr unterhaltsamen Podcast. Nachdem ich nun Euer gesamtes Oeuvre genossen habe, die Frage, wann und ob man sich auch in Zukunft freuen darf?

    Ich hoffe, dass es bald weitergeht.

    P. S. : Props an dieser Stelle auch an Christian für Stay for Ever – ebenfalls eine ikonische Perle unter den Podcasts. Liebe Grüße an Gunnar.

    P. S. S.: hoffe, es wird mir verziehen, dass Inhalt und Platzierung meines Kommentars nicht ganz zusammen passen.

    Viele Grüße

    Ari

    Antwort
  25. Reto

    Hallo Leute
    Alles klar bei Euch?
    Hoffe, es geht bald weiter, auch wenn es vielleicht nicht mehr so einfach ist, zeitfüllende Themen zu finden.

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.