Episode 32: Haustiere

Audio

Sind sie nicht knuddelig! Sind sie nicht süß! Die beiden Podcaster! Aber die Tiere da drüben natürlich auch. Hunde, Katzen, Pferde und so – was auch immer in den 80ern in Haus und Garten herumlief, darf in dieser Episode von Young in the 80s übers Stöckchen springen.

Dabei lassen Christian und Peter nicht nur eigene Haustier-Geschichten Revue passieren, sondern gehen auch der Frage nach, welche Tier-Trends es in den 80ern gab und wie sich unsere Beziehung zum Tier in den letzten Jahrzehnten verändert hat.

Viel Spaß beim Hören und Kommentieren!

Download | iTunes | RSS-Feed

26 Replies to “Episode 32: Haustiere”

  1. B

    Oooooorrrrrr, ihr …
    Heute morgen auf der Fahrt zur Arbeit hab ich die aktuelle Folge gehört, als mich ein komisches Geräusch irritierte. Ein sonderbares Brummen. Kommt das von den Reifen? Hat der Lüfter der Akkukühlung nen Lagerschaden? Also erstmal Radio aus und genau hingehört. Nichts!
    Radio an und kurze Zeit später war das Geräusch wieder da.
    Es mag an der Uhrzeit (kurz vor 5 Uhr) gelegen haben, aber ich habe die Transferleistung nicht erbracht, das Brummen mit Eurem Podcast in Verbindung zu bringen 😂
    Ob es jetzt Christians oder Peters Tonspur war die brummt kann ich nicht sagen, aber macht das bitte weg! 😉

    Vielen Dank dafür das ihr für die ersten Lacher des Tages gesorgt habt. Egal ob es über meine eigene Dummheit, die Erleichterung das nix am Auto war oder einfach nur wegen des Podcasts war.

    Danke und liebe Grüße
    B. aus G.

    Antwort
    • Christian Author des Beitrags

      Da war leider ein Störgeräusch auf einer Spur. Wir haben’s in der Nachbearbeitung schon nach Möglichkeit reduziert, aber mehr ist leider nicht drin. Tut uns Leid!

      Antwort
  2. Michael

    Losung ist Jägersprache.

    Ich hatte unzählige Hamster. Habe ich auch mit meiner Tochter so fortgeführt.

    Bin auch mit Katzen und einem Hund (Jagdhund) aufgewachsen. Aber hatte lange keinen mehr und mittlerweile stinken mir Hunde echt zu viel und ich will keinen im Haus. Dachte nie dass das sich so entwickelt…

    Antwort
  3. Raffael

    So ein Zufall, gestern seit ewigkeiten wieder mal auf der Seite hier vorbeigeschaut, ob’s irgendwas Neues im Blog gibt und dann heute die Benachrichtigung von meiner Podcast App, dass es eine neue Folge gibt!

    Freue mich riesig drauf, die gleich gemütlich vor’m Einschlafen zu hören!

    Vielen lieben Dank dafür!

    Antwort
  4. Sebastian

    ungehört sage ich jetzt schon das die Folge super ist! … ich freue mich schon heute Abend zuzuhören.

    Ich hoffe euch gehen so schnell nicht die Themen aus!

    Antwort
  5. Marcus Micksch

    Danke für eine weitere schöne Nostalgieepisode. Deine Vermutung, was an der Aquaristik fasziniert, Christian, ist korrekt. Seit vier Jahren begeistert mich der Betrieb einer künstlichen kleinen Welt, die aufgrund der ganzen Technik, aber auch den Pflanzen!, in der Anschaffung nicht günstig ist. Langfristig aber doch viel günstiger als ne Katze oder ein Hund. Und vom Zeitaufwand auch geringer als ihr im Podcast gemutmaßt habt. Denn läuft das kleine Biotop erstmal im Gleichgewicht, kann man auch mal ein paar Tage verreisen und es sich selbst überlassen. Das geht bei meiner Katze nicht.. Die würde protestieren! 😀 Also ich sag mal ne halbe Stunde Zeit pro Woche reicht für den Betrieb meines gut bepflanzten und mit passenden Tieren belebten Aquariums aus, damit es im Gleichgewicht bleibt.

    Übrigens hat sich in dem Bereich bis heute ziemlich viel getan, was die Gestaltung und den Fischbesatz angeht. Ich erinnere mich noch, dass in den 80ern die Aquarien, die mir so in Restaurants oder bei Bekannten begegnet waren, sehr spärlich bepflanzt und mit viel zu vielen und oft zu großen Fischen besetzt waren. Dazu ein Blubberstein, der heute auch nur noch selten eingesetzt wird. Der diente dazu, dass genug Sauerstoff ins Becken kam.
    Heute bepflanzt man das Becken genügend, dass die Pflanzen den Sauerstoff liefern und wählt die passende Fischgröße zum passenden Becken. Also man macht sich einfach generell viel mehr Gedanken dazu. Schaut mal bei YouTube vorbei, dann seht ihr, dass diese Nische in den letzten zehn Jahren ganz schön gewachsen ist. Mit dazu beigetragen hat vor allem die sogenannte ‚Nanoaquaristik‘ und die sehr beliebten in vielen Farben erhältlichen putzigen ‚Zwerggarnelen‘.
    Also bevor ihr euch ein Chamäleons fürs Büro holt, denkt vielleicht mal darüber nach.. 😉 Allein der Anblick eines schön eingerichteten Aquariums kann im stressigen Alltag sehr beruhigend sein.

    So, genug geschnasselt! 😀

    Und danke, dass es euch gibt!

    Antwort
  6. Joe aus der Steiermark

    Da ich auf einem Bauernhof aufgewachsen bin, fand ich Eure Geschichten mit den Sittichen und Goldfischen nicht gerade wahnsinnig spannend. 😛
    Als ich „young in den Eighties“ war, konnte ich etliche Geburten von Kälbern und Ferkeln live miterleben. Darum hab ich meine Eltern auch nie fragen müssen, wo die Babys herkommen.
    Vor Mutterhennen hatte ich eine Heidenangst, aber der Wille, so ein flauschiges Küken zu fangen, war manchmal stärker.

    Wir hatten auch immer Katzen, weil’s auf einem Bauernhof ja auch Mäuse gibt.
    Sind bis heute meine Lieblingstiere. Die Katzen – nicht die Mäuse.

    Mädchen lieben Pferde, seit es ihnen offiziell erlaubt ist, mit geöffneten Schenkeln auf ihnen zu reiten. 😉

    Einen Hund würde ich momentan nicht halten wollen, aber in meiner Rente möchte ich einen Welsh Corgy haben.

    Antwort
  7. Katzenfreundin

    Diese Klischees über Katzen…

    Katzen haben höchstens in Australien Einfluss auf das Ökosystem. Aber NICHT hier. Seit Jahrhunderten leben hier Millionen Katzen. Aber die Vögelpopulation ist erst in den letzten 20-30 Jahren zurückgegangen. Liegt das vielleicht nicht viel eher daran, dass der natürliche Lebensraum der Vögel zerstört wird? Das alles zubetoniert wird, das es immer weniger Rückzugsmöglichkeiten gibt? DAS ist das Problem! Plus die schreckliche tierfeindliche „Landwirtschaft“ mit ihren kilometerweiten Monokulturen!

    Aber es ist natürlich alles viiieeel einfacher es unseren armen Katzen zuzuschieben. Es ist Propaganda der Landwirtschaft!

    Mein Kater hat in den letzten 5 Jahren vielleicht mal ein Vogel nach Hause gebracht. Ihr überseht nämlich noch was: Katzen sind zwar Jagdtiere, aber wenn sie regelmäßig Futter bekommen auch seeehr gemütlich! Wenn denen nicht gerade mal ne Maus direkt ins Augenfeld kommt, dann fangen die nicht großartig an irgendwas zu jagen. Ich lebe am Friedhof mit sehr vielen Bäumen und dementsprechend auch sehr vielen Vögeln. Wir haben in der Nachbarschaft bestimmt mindestens 20 Katzen. Und trotzdem fängt hier nicht das große Vogelsterben an. Im Gegenteil: Selbst wenn unsere Katzen auf dem Friedhof ihre Versammlungen abhalten oder die Reviere neu einteilen, interessiert sie die Vögel nicht. Letztens auch erst mit meinen Kater auf der Bank gesessen. Vögel und Eichhörnchen kamen vorbei. Kater hat neugierig beobachtet, mehr aber auch nicht.

    Viel mehr ist es so, dass Katzen erst Vögel oder Eichhörnchen fangen können, wenn sie krank sind. Denn ansonsten fliegen Vögel weg oder Eichhörnchen flüchten sich auf Bäumen. Und die sind weit schneller als eine vergleichsweise träge gut durchgefütterte Hauskatze.

    Halsbänder gehen übrigens GARNICHT! Erstens können die sich fies dran verletzen, Stichwort Äste und Gebüsche. Und vor allem bringen Glöckchen nichts, das ist extreme Tierquälerei! Denn für empfindliche Katzenohren sind Glöckchen unfassbar LAUT! Das übertönt auch sämtliche Geräusche aus der Umwelt, beispielsweise Hundegebell.

    Ich liebe meinen Kater! Auch weil, anders wie bei Hunden, so ein überbetüteln garnicht möglich ist.
    Tierarzt? Katzen sind sehr widerstandsfähig und können sich gut selbst pflegen. Etwa bei Verletzungen ziehen sie sich gut allein zurück, etc. Tierarzt ist nur bei echten Notfällen wirklich nötig,
    Es gibt kein Katzenyoga, keine Katzenfriseure, nichts dergleichen. Denn eine Katze würde all den Käse NIE mit sich machen lassen! Während Hundebesitzer Partnerschaft mit Herrschaft verwechseln, habe ich mit meinem Kater eine ECHTE Partnerschaft, nämlich auf gleicher Augenhöhe. Er hat seinen ganz eigenen Willen, ist nicht von mir abhängig, kann allein sein, ist dennoch auch gesellschaftlich und zutraulich. Und man kann sie nicht erziehen, was GUT ist. Man kann ihnen höchstens beibringen Dinge nicht zu tun wenn Du da bist. 😉

    Und vor allem was sehr wichtig ist wenn man wenig Geld hat: Katzen kosten nichts. Futter, Kratzbaum und Katzenklo. Ansonsten braucht es nichts, wenn es ein Freigänger ist. Kein Korb, keine Spielzeug, nichts. Würde meiner eh alles nicht annehmen was es in der Zoohandlung gibt. Dafür ist ein guter Karton das größte für ihn! Ein Tier, was die Kleinigkeiten zu schätzen weiß!

    Antwort
  8. Sebastian

    Wir waren eher eine Hundefamilie, Kleintiere sind bis heute nicht mein Ding und Tiere wie Hasen kenne ich nur als Nutztiere (Knüppel, Fell abziehen, irgendwann essen). Katze liefen im Dorf aber natürlich massig rum, hat sich damals gefühlt weniger Jemand Gedanken drum gemacht als heute. Ach ja, gut sind die Änderungen, dass Hofhunde nicht mehr Sommers wie Winters an den Laufketten gehalten werden dürfen. Macht die Tiere nur irre – mich hat so ein Hofhund, nachdem er von der Kette ab war, mal als Sechsjähriger angefallen. Ging zum Glück gut aus, aber hätte auch übler ablaufen können.

    Antwort
  9. Fuchsi

    Keine spektakuläre aber sehr nette Folge. Naja so langsam wirds aber vermutlich auch schwer sich was aus der Nase zu ziehen an Themen ^^.
    Wie wär’s mit „Wetter in den 80ern“ 🙂

    Nymphensittiche leben wohl etwa 10-15 Jahre. Bei Wellensittichen heißt es 5-10 Jahre. In meiner Kindheit hatten wir einen Wellensittich mit dem ich aufwuchs und der quasi ein Familienmitglied war. Der gute wurde 15 Jahre alt und war somit wohl der Methusalem unter den Wellensittichen. Und das trotz widrigster Umstände wie Einzelhaft und Raucherhaushalt. Wohl frei nach dem Motto was uns nicht umbringt macht uns nur noch härter.

    Was für Katzen spricht, wie oft seid ihr schon in Katzenscheiße getreten hm?
    Katzen nerven auch nicht den ganzen Tag mit herumgebelle oder so. Ja nachts kanns schonmal rund gehen aber nicht mit der Ausdauer und Regelmäßigkeit.
    Dass Katzen irgendwie fürs Vogelsterben veranwortich sein sollen halte ich für fragwürdig. Einen wirklich gesunden Vogel oder Eichhörnchen etc. dürften Katzen äußerst selten fangen denke ich.
    Dass Katzen ab und zu Geschenke für den Besitzer mitbringen mag merkwürdig erscheinen ist aber wohl ein Zeichen der Zuneigung. Ganz drollig war die Katze meiner Oma die manchmal lebende Mäuse mit heim brachte, sie im Wohnzimmer frei ließ und dann genüßlich zuschaute wie Oma hinter der Maus herwetzte um sie wieder einzufangen.
    Tja so ne Katze will auch mal ihren Spaß 😉

    Bei der Hundehütte muss ich zustimmen, sowas Ähnliches dachte ich mir auch. Habe noch nie in meinem Leben eine Hundehütte gesehen. Wohl aber Hundezwinger, der durchaus üblich war oder noch ist wenn man seinen Schäferhund (oder ähnliche Größe) nicht die ganze Zeit im Haus haben will.

    Generell finde ich es übrigens sehr befremdlich welchen Stellenwert Haustiere mittlerweile haben. Ja es sind Lebewesen die man mit Respekt behandeln sollte aber mittlerweile wird oft echt übertrieben habe ich das Gefühl. Das Haustier hat mittlerweile den Stellenwert eines Kindes. Das Haustier bestimmt oft den ganzen Tagesablauf, selbst wenn es nur der Vogel ist der rechtzeitig seine Mahlzeiten und Ruhezeiten braucht orr…
    Bekannte auf Facebook postet ständig nur Hundekram und meist nicht mal über die eigenen. Hätte sie Kinder würde sie bestimmt nicht so viele Beiträge über Kinder posten.
    Aber genug mit dem Rant

    Ein Tier habt ihr übrigens nicht erwähnt, ein Klassenkamerad damals hatte ein handzahmes Frettchen zuhause. War auch interessant…

    Ich weiß nicht wie es in den 80ern war aber Kaninchen/Hasen sind erstaunlich beliebt als Haustiere. Hatten zwei mal Nachbarn mit Hasen so mit Hasenstall im Hausflur oder gar Wohnung damit die Viecher nicht frieren nachts. Bisschen seltsam weil man mit den Viechern irgendwie so garnichts machen kann. So richtig knuddeln lassen die sich als Fluchttiere eigentlich nicht. Man kann sie füttern und dann beim fressen zuschauen das war’s mit dem Unterhaltungswert.

    Antwort
    • Alex

      Zum Thema Katzenscheiße…Gucken sie sich mal die Sandkisten in Schulen, Spielplätzen,Kindergärten etc. mal an. Ich arbeite in einem Kindergarten. Echt putzig, wie die Nachbarskatzen den als Campingklo nutzen…^^

      Antwort
  10. Matthias

    Wir hatten in der Kindheit Wellensittiche und einen Rauhhaardackel. Meine Grosseltern hatten eine kleine Landschildkröte, die auch durch den Garten gewandert ist. Ein Rauhaardackel ist sehr familienlieb, nicht zu groß und sehr aufmerksam. Ansonsten eine sehr schöne Folge. Zugleich habe ich auch im Internet gefunden, dass das Thema um Katzen als Haus- oder Freigängerkatzen sehr hitzig geführt wird. Für das Thems Katzen kann ich den erwachsenen Zeichentrickfilm Felidae sehr empfehlen.

    Antwort
  11. David

    Vorweg: Ihr seid ein unglaublicher Wohlfühl-Podcast, und ich meine das durch und durch positiv. Als ich mich gestern gefragt habe, wonach mir der Sinn steht und ich erst dann entdeckt habe, dass eine neue Folge von euch da ist, habe ich mich richtig gefreut, weil mir genau nach dieser Stimmung war, euch zuzuhören, in Erinnerungen zu schaukeln und sich nebenbei noch ein paar tiefere Gedanken zu machen. Es lohnt sich ja immer sehr, Dinge zu hinterfragen, die man als Kind als selbstverständlich wahrgenommen hat. (Und als Kind ist ja alles selbstverständlich).

    Bin jetzt nach dem Sittich gerade mit dem Fische-Teil fertig, und im Gegensatz zu euch hatte ich ein Aquarium, aber keinen Sittich. Und ich glaube, wenn ihr sagt, dass das Aquarium viel mehr für Leute ist, die sich Gedanken um das Setting und die Zusammensetzung und das Drumherum machen, dann vermischt ihr die Zeit-Ebenen. Genauso wie ihr beschrieben habt, dass man sich in den 80ern keinerlei Gedanken über artgerechtes Halten und artgerechtes Futter von Sittichen gemacht hat, würde ich behaupten, dass in den 80ern der Großteil der Aquarien ebenfalls eher „frei nach Geschmack“ eingerichtet wurde. Und für mich als Kind hat das schon gar keine Rolle gespielt. Am Anfang natürlich, beim Einrichten. Das war dann so wie seine Lego-Steine aufbauen. Aber sobald aufgebaut war, war das Ding halt da, und dann hat man Fische angeguckt, mit dem Magnetstein gespielt und Welse beobachtet. Und genauso wie euch der Vogel langweilig wurde, wurden natürlich auch die Fische irgendwann Alltag. Und ganz ehrlich, ich nehme an, das ist der Effekt bei jedem Haustier, auch beim Hamster und selbst bei vielen Hunden. Dass Kinder ihre Haustiere irgendwann „langweilig“ finden ist ja ein üblicher Topos. Vielleicht kommt ihr zu dem Thema noch.

    Jedenfalls: Der Unterschied, den ihr da zwischen Fischen und Vögeln aufmacht, ist aus meiner Sicht eher der Unterschied zwischen 80er Jahre und 21. Jahrhundert. Und die große Leerstelle ist natürlich das Internet. Denn in den Achtzigern konnte man sich ja gar nicht sinnvoll über Einzelteile, Wasserpflanzen und perfekt abgemischtes Vogelfutter unterhalten. Mit wem denn? Es sei denn, man hatte einen coolen Freund im Zoohandel, oder einen sonstigen Supernerd im Bekanntenkreis. Aber auch die Zahl an entsprechenden Magazinen und sonstigen Materialien war ja begrenzt. Heute kannst du halt vermutlich per Mausklick original Sittichfutter handgepflückt von tropischen Palmen bestellen und im Internet eine Tabelle über den Vitaminbedarf von Sittichen finden, und du kannst dich in Foren tagelang über die richtige Zusammensetzung von Wasserpflanzen und Fischen unterhalten. Und dazu musst du noch nicht mal ein Nerd sein, denn jeder, der sich ein Aquarium oder einen Vogel neu anschafft, kann dort vorbeischauen. War alles damals nicht möglich.

    Für uns ist das logischerweise Alltag, aber ich glaube, gerade Haustiere sind ein ganz wunderschönes Beispiel dafür, wie tiefgreifend das Internet unser Wissen über Alltagsdinge verändert hat.

    Antwort
  12. Jule

    So Jungs, einiges zum Klugscheißen wurde mir ja leider schon weggenommen: Losung und Glöckchen. Bliebe noch das „Sterilisieren“. Also nicht das keimfrei kochen der Tiere, sondern das Durchtrennen der Eileiter beim weiblichen Tier bzw. der Harnleiter beim männlichen. Oder auch beim Menschen. Dann könnte zwar kein Nachwuchs mehr entstehen; Geschlechtstrieb, Harnmarkieren o.ä. bliebe aber bestehen. Daher werden Tiere (zumeist) kastriert, d.h. Eierstöcke, Eileiter und Gebärmutter oder Hoden entfernt. Natürlich auch Meerschweinchen.

    @Peter: schon mal von „Amichien bonding“ gehört? Vonwegen hochspringen beim Heimkommen, Betteln am Tisch, … 😉
    Mal so als Tip für den nächsten Hund…

    @Christian: Selbstverständlich hast Du Recht, die Krone der Schöpfung ist und bleibt die Katze. Jegliche Diskussion darüber ist müßig.

    Wir hatten eine (Freigänger-)Katze und danach hatte ich zwei Meerschweinchen. Natürlich war ich in den Ferien auf dem Reiterhof und später beim Voltigieren.
    Onkel, Tante und Cousin hatten eine roten Cockerspanielhündin, die tatsächlich auch eine Hundehütte im Garten hatte. Im Gegensatz zu dem Körbchen im Flur kann ich mich aber nicht dran erinnern, sie da jemals drin gesehen zu haben.
    Dazu habe ich oft in den Ferien Tiere von Nachbarn oder Schulfreundinnen in Pflege gehabt. Hamster, Meerschweinchen und ein Chinchilla.
    Eine Schulfreundin hatte einen sehr zahmen Nymphensittich, die beste Freundin zeitweise Wellensittiche und Teddyhamster. Auch eine verletzte Amsel habe ich mal zum Tierarzt gebracht und aufgepäppelt.

    Tierbekloppt bin ich noch heute, ohne Miezen könnte ich mir ein Leben schwer vorstellen. Dazu kommt ein Ausleihund (der in der Tat stinkt und nicht der Schlaueste ist, aber trotzdem von mir geliebt wird. Außer er pupst!).

    Neulich war ich als vegane Tierrechtlerin auch beim Animal Rhights March hier in Berlin dabei. Und nein, die Tiere sind Tiere und essen nicht vegan. Ich bin eher für ein absolutes Zucht- bzw. Vermehrungsverbot jeglicher Tiere. Menschen haben meiner Meinung nach kein Recht auf „Haus-„Tiere. Selbst wenn ich dann irgendwann nicht mehr neben dem Rechner meine sich im Schlaf räkelnde Mieze beobachten kann. Die gerade geseufzt hat. Hach!
    Obwohl es selbst nach einem Verbot in Deutschland noch ewig gefüllte Tierheime geben wird…:-(

    Ein letzter Punkt: Ja, ihr seid Kerle. Aber wenn Ihr nicht einen ausschließlich an Herren gerichteten podcast macht, würde ich mich über gegenderte Sprache freuen. Angefangen mit Hörer*innen. Ihr kriegt das hin 🙂

    Antwort
    • DerBesserwisser

      Mal abgesehen davon, dass beiderlei Geschlecht zu adressieren nicht automatisch „gendern“ ist, bin ich mir recht sicher, regelmäßig (besonders bei den 20:15 Uhr Sendungen) „…Lieber Zuschauerinnen und Zuschauer an den Geräten zu Hause…“ gehört zu haben.

      Antwort
  13. Lucie

    Ach, als Kind der Generation Y / Millennials, Jahrgang 96 mache ich immer einen kleinen Freudensprung, wenn ich sehe, dass eine neue Folge online ist.
    Haustiere, sehr schönes Thema! Ich bin mit einem Wellensittich aufgewachsen „Lucki“, war anscheinend ein Zwitter (gibt es wohl auch bei Wellensittichen nicht selten). Die Stolze „Dame“ ist verdammte 11 Jahre alt geworden. Zickig wie sie war und trotz meiner Vogelfeder-Allergie gepaart mit Asthma (Mauser-Zeit war.. nicht so schön) habe ich dieses kleine, dicke, verfressenes, flugfaules (Flugbahn war entsprechend f(x)=-x²) Ding überalles geliebt. Wir haben damals versucht sie „Artgerecht“ in einer großen Voliere zu halten, aber irgendwie hat sie jeden anderen Wellensittich überlebt…

    Als sie starb muss ich so um die 13 Jahre alt gewesen sein, mit 16 wurde unsere Familie dann anlässlich meines Geburtstages um einen Schäferhund-Border-Collie-Mischling erweitert: Arktos.

    Hunde sind einfach Arbeit. Vergleichbar mit Kleinkindern, die immer Kleinkind bleiben. Aber man muss sie einfach lieben, weil sie einen ganz einfach bedingungslos akzeptieren, als sei es das selbstverständlichste auf der Welt.
    Das mit der Erziehung ist natürlich so eine Sache. Mittelgroße bis große Hunde sollten (meiner Meinung nach) nicht an einem hochspringen, bei kleinen ist es nicht anscheinend völlig in Ordnung (Ja, weil sie einen nicht umschmeißen können) und wird als „niedlich“ empfunden. Geschmäcker sind halt unterschiedlich.
    Trotzdem finde ich eine Grunderziehung ist Plicht, aber einen gebrochenen, charakterlosen Hund der einfach nur folgt und nicht auch mal seine eigene Art ausleben kann möchte ich persönlich auch nicht.
    Wir haben uns ein neues Familienmitglied angeschafft und kein Nutztier.

    Nun stecke ich in meinem Studium und bin 500 km von Zuhause entfernt in einer Wohnung, mit meinem Freund mit zwei Katzen.

    Als mein Freund, sein Kater & meine Wenigkeit entschlossen zusammen zuziehen war für mich klar: Der Kater braucht eine Artgerechte Wohnung, da meine bessere Hälfte einfach Angst hat ihn an den Freigang zu gewöhnen.. leider.
    Wir haben zwar eine Erdgeschoss-Wohnung die sich dazu anbieten würde, mit einem schönen Garten und Katzennachbarschaft, allerdings liegt zur anderen Seite eine wirklich stark befahrene Straße. Morgens bleiben die Fenster aufgrund der Lautstärke zu.

    Also musste halt wenigstens die zweite Katze her, auch wenn ich nicht wirklich der „Katzenmensch“ bin, aber einfach Tiere gerne um mich habe.. erwische mich trotzdem oft genug Tiere eben nicht einfach als „reine“ Tiere anzusehen und mir beispielsweise mehr Gedanken über eine Artgerechte und gesunde Ernährung der 2 Thunfisch-Liebhaber mache, als über meine eigene…

    Alles in allem eine sehr sehr schöne, gelungene Folge, die ziemlich pfiffig den Wandel der Haustiere auf den Punkt bringen.
    Seitdem mit meiner Mutter (Jahrgang 62) mal eine Folge zusammen gehört habe, fragt sie immer, wann ich denn endlich mal wieder nach Hause komme um mit ihr alle Folgen nach zu hören.

    Einfach mal ein dickes Danke für diesen tollen Podcast!

    Antwort
  14. Dennis

    Bei uns in der Familie gab es Katzen. Mein Opa, mütterlicherseits, hatte sich irgendwann einen Hund auf Probe geholt, weil er schon immer gerne einen Hund haben wollte und entschied sich später mal für einen Cocker-Spaniel, mit kupierten Schwanz. Mich hat der Hund eher gestört, da er beim mittag-essen am bellen und betteln war. Und er bekam vom Opa schon einen SEHR großen Napf randvoll mit Pansen und Frolic und Nass-Futter, das wäre selbst mir zu viel sowas auf dem Teller zu haben und schlank war der Hund, den wir als Kinder den Ruf-Namen „Schnuffel“ gegeben aber eigentlich wollte der Opa den „Benno vom Waldesrand“ nennen. Wie er darauf kommt weiß ich auch nicht. ^^ Klingt schon fast nach einem Hund von Loriot. 🙂 Ich war froh das wir Katzen hatten, mit denen brauchten wir nicht nach draussen zu gehen oder zu waschen inklusive einschamponieren und Knoten entfernen. Beide Katzen hiessen Nicki und Susi. Bei einer Katze gab es leider einen tödlichen Unfall, angeblich war eine unserer Katzen auf dem Balkon ausgesperrt und wollte durch das Fenster das auf Kipp war in die Küche hineinspringen und blieb dann daran hängen (damals kam ich von der Schule nach Hause und die Katze war nicht mehr da – meine Eltern wollten es mir damals nicht sagen) und die andere Katze mussten wir in den 90ern abgeben, weil es leider hygienisch nicht mehr anders ging. Beide Katzen bekamen wir nach und nach. Heute möchte ich kein Haus-Tier mehr haben da für mich die Bindung doch sehr groß ist und mich das damals schon zur hälfte aus der Bahn geworfen hat. 🙁

    Antwort

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.