Zwischenfolge: Mutter Schmidt

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Manches haben Christian und Peter in den ersten acht Episoden von Young in the 80s bereits über ihr Familienleben und über ihre Mutter erzählt. Aber was sagt eigentlich Mutter Schmidt über ihre Söhne? Stimmen deren angebliche „Erinnerungen“ an die Leberwurst-Monokultur? Lässt sich die Herkunft der Lederhose klären? Und waren die beiden wirklich so brav, wie sie immer tun?

Im Gespräch mit Christian und Peter erinnert sich Mutter Schmidt mitunter ganz anders an die 80er und zerrt die dunklen Seiten ihrer Söhne an Tageslicht – wer heulte als Kind am meisten, wer verletzte sich am dümmsten, wer versagte an welchem Musikinstrument? Ihre Warnung an die Hörer: „Man soll bloß nicht alles glauben, was die so erzählen!“

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16 Replies to “Zwischenfolge: Mutter Schmidt”

  1. Alemei

    Tolle Folge!
    Sehr interessant auch mal den Standpunkt der Mutter zu hören. 🙂

    Unter anderem würde mich auch Interessieren wie eure Eltern zu Computerspielen standen und ob es öfter mal ärger deswegen gab, aber das kommt sicher noch irgend wann. 🙂

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  2. karma

    Sehr schoene Folge, vielen Dank an Mutter Schmidt! Ich hoffe in einem Jahr gibt es so eine Folge wieder, ist sehr unterhaltsam auch mal die *Gegenseite* zu hoeren. 🙂

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  3. Zzorrkk

    Schöne Folge. Ist bei uns zuhause ähnlich, dass Dinge, die in der Erinnerung der Kinder ganz groß sind, von den Eltern offensichtlich gar nicht so bedeutsam wahrgenommen wurden (Leberwurstschulbrot und Pfefferminztee). Und für mich zudem unglaublich nostalgisch, da Eure Mutter stimmlich fast genau wie meine leider verstorbene Patentante aus Nürnberg klingt. Das hat mich erst mal unglaublich irritiert. Vielleicht hab ich als Hamburger aber auch kein echtes Ohr für die Sprachfärbung 😉

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  4. Io

    Auch meine Eltern hatten den frommen (und letztlich auch bei uns zum Scheitern verurteilten) Wunsch, dass mein Bruder und ich eines Tages ein musikalisches Instrument beherrschen sollten. Meinem Bruder wurde die Geige auferlegt, ich hingegen wollte – wenn ich schon müsste – das Gitarrenspiel erlernen. Dieses aber war wohl nicht feingeistig genug, denn ich wurde mit einer eher dürftigen Ausrede abgespeist (wäre irgendwie zu groß für mich) und so wurde ich also vor das Klavier gesetzt, ohne rechte Begeisterung dafür zu verspüren.
    Glücklicherweise war die erwartete Tortur dann doch keine. Jahrelang zahlten meine Eltern sicherlich nicht wenig Geld an den Klavierlehrer, ohne zu wissen, dass der Mann ebenfalls eine Leidenschaft für Computerspiele verspürte, und wir sicherlich die Hälfte der Unterrichtszeit über Spiele wie Patrizier fachsimpelten und das Wissen um besonders profitable Handelsrouten austauschten. Ich kann heute mit fragwürdigem Stolz sagen, dass ich bis auf „Alle meine Entchen“ nichts auf dem Klavier spielen kann, aber immer noch weiss, dass es eine gute Idee ist, recht früh Pelze aus Nowgorod zu verschiffen…

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  5. Malloc

    Erfrischend fränkisch (ich bin selbst Franke). Den beiden Söhnen hört man ihre Herkunft dagegen kaum mehr noch an 🙂
    Hat mir sehr viel Freude bereitet, eurem Familienplausch zuzuhören, auch wenn ich persönlich das Ende sehr traurig fand…

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  6. Andreas

    Sehr interessante und amüsante Folge!
    Mich würde noch sehr interessieren (auch wenn es thematisch nicht so passt), wie Frau Schmidt reagiert hat, dass Christian sich dem Spiele-Journalismus hingegeben hat. Er ist ja ein intelligenter Mann, der sicher anderes hätte „erreichen“ können. Oder anders formuliert, was hat sich Mutter Schmidt von euch 2 beruflich erwartet?

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    • Christian Author des Beitrags

      Gute Frage, und noch viel bessere Schmeichelei! 🙂 Meiner Erinnerung nach waren unsere Eltern nicht allzu glücklich darüber, dass ich in die Computerspiele-Branche gewechselt bin – in erster Linie aber deshalb, weil ich dafür mein Studium abgebrochen habe. Ich glaube, sie hätten sich schon beide Söhne als Akademiker gewünscht. Zumindest mein Bruder hat’s ja dann zu akademischen Ehren gebracht, das war glaube ich sehr tröstlich. Auf jeden Fall haben sie mir nie Steine in den Weg gelegt, und das rechne ich ihnen hoch an.

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  7. DerBesserwisser

    Schöne Idee, die dritte (wenn auch sonst passive) Person des Podcasts einmal zu Wort kommen zu lassen.
    Ich habe mich (nicht auf diese Folge) bezogen gefragt, ob ihr denn überhaupt noch Ideen für weitere Folgen habt, besonders da ihr die Themengebiete doch immer recht weit fasst.

    Was könnte den noch so zukünftig aus eurem Munde in das Ohr des geneigten Höhrers dringen ? Brettspiele ? Zeitschriften ?

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    • Christian Author des Beitrags

      Keine Sorge, wir haben noch viele Ideen. Deine beiden Themen stehen auch auf unserer Liste, aber die ist noch länger. Lasst euch überraschen! 😉

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  8. JannikB

    Young in the 80s, Older in the 90s, Old in the 2000s

    Damit hätten wir das Spektrum für weitere Serien schonmal geklärt 😉

    Interessante Folge BTW!

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  9. Jörg

    Schöne Folge, ich habe vieles wiedererkannt. Reformhaus, Modelleisenbahn (mein 16qm-Zimmer war jahrelang zu 2/3 mit diesen Platten bebaut..), die Unfälle beim Renovieren.

    Vor allem aber freut mich, dass ihr ein so gutes Verhältnis zu euren Eltern habt. Ich erlebe um mich herum meist nur Menschen, die sich mit ihren Eltern verstritten haben oder schlecht über ihre Kindheit reden – da hatte ich manchmal schon fast ein schlechtes Gewissen, weil es mir und meinen Brüdern eigentlich extrem gut ging. Aber vielleicht ist das auch so ein 80er-Jahre-Ding – da hat man als Familie noch mehr zusammengehalten, weil es weniger Ablenkung in Form von Fernsehen, Computer usw. gegeben hat.

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  10. CEEA

    Auf diese Folge hab ich mich schon besonders gefreut. Bereits beim durchschauen des Feeds gelesen und gedacht, oh was da wohl kommen wird.
    Sehr unterhaltsam und schön auch mal die andere Seite zu hören.

    Danke für den Einblick und die Anekdoten!

    Und danke auch für den Tipp zum Podcast rund um die 90er. Gleich mal abonniert. 🙂

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